Piercing gegen Migräne

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… schön wär’s wenn es wirklich so einfach wär! Besonders bei so beeinträchtigenden Beschwerden wie der Migräne verkaufen sich Produkte leichter, wenn die Hoffnung groß ist.
Nachdem ich mittlerweile einige Anfragen zu diesem Thema bekommen habe, möchte ich mich auf diesem Wege dazu äussern.
Ich möchte darauf aufmerksam machen, dass dies meine persönliche Meinung ist, entstanden aus meiner mittlerweile 12-jährigen Tätigkeit als Piercerin und meiner Tätigkeit als Heilpraktikerin.

– Piercing gegen Migräne –
Es gibt ein Piercing, das sogenannte Daith, das mehreren Berichten zufolge gegen Migräne helfen soll.
Es wird durch einen bestimmten Punkt im Ohr gestochen, der energetisch ausgleichend wirkt. Das wird von der Traditionellen chinesischen Medizin gelehrt und ein wichtiger Bestandteil der Ohrakupunktur.
Ein wichtiger Aspekt ist jedoch auch die Tatsache, dass ein Piercing eine Narbe entstehen lässt.
Diese Narben werde in der Naturheilkunde als Störfelder angesehen, da sie die Struktur des Körpers verändern und somit für einen veränderten Energiefluss sorgen, der ebenfalls, repräsentiert durch die Meridiane, ein wichtiger Bestandteil der TCM ist.

Somit ist die Wirkung dieses Punktes und dem damit verbundenen Piercing zwar möglich, aber nicht gesichert. Zudem besteht die Möglichkeit, dass dieser Punkt durch das Piercen zerstört wird.

Ich halte es als Piercerin und Heilpraktikerin für sinnvoller bei Migräne eine Ohrakupunktur durchzuführen, bevor ich den Punkt pierce. Allerdings gilt es die wirklich Ursache der Migräne herauszufinden – das mache ich als Heilpraktikerin mittels ausführlicher Anamnese und Laboranalyse.

Für Fragen bezüglich der Möglichkeiten sowohl für das Piercing als auch für Therapie bei Migräne stehe ich gern zur Verfügung!
Dazu kannst Du mir am besten eine kurze Mail mit Deinem Anliegen schreiben und an folgende Adresse schicken:
jennifer-claus@t-online.de

Ich bedanke mich für Dein Interesse! Liebe Grüße,
Jenny

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Schlupfwarzen – gar nicht nett

Vor einiger Zeit wurde ich von einer treuen, lieben Kundin angesprochen. Sie leide unter ihren Schlupfwarzen, schäme sich dafür. Und sie war interessiert, ob ich ihr helfen könnte. Sie hatte im Internet gelesen, dass mittels Piercing die Schlupfwarze nach vorne geholt werden könnte, sodass sie fast „normal“ aussieht.
Mit ein wenig Planung und einem Termin, haben wir das Projekt dann angegangen. Schaut euch die Bilder gerne an und schreibt mir eine Mail, wenn ihr selbst betroffen seid und Fragen habt!

 

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Ohrlöcher nähen…

Vor einigen Jahren wurde das Dehnen der Ohrläppchen immer populärer. Viele folgten dem Trend und begannen sich mit verschiedenen Methoden, in teilweise sehr kurzer Zeit, ihre Ohren zu dehnen.
Mittlerweile wollen viele das wieder rückgängig machen lassen.
Mit einem kleinen Eingriff ist es möglich das gedehnte Ohrloch oder gerissene Ohrläppchen wieder zu schliessen.
Wenn Du Fragen hast oder einen Termin zu einem Beratungsgespräch vereinbaren möchtest, schreib mir einfach eine Mail an jennifer-claus@t-online.de

 

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last chance in 2016

Wieder geht ein Jahr mit großen Schritten dem Ende zu. Wir haben so viel erlebt und sind dankbar für treue Kunden, tolle Gäste und großartige Aufgaben! Danke, dass ihr uns ermöglicht habt ein weiteres Jahr zu machen, was wir gerne tun!
2017 geht’s weiter: Wir haben schon viele Pläne und Gutes für euch parat! Also bleibt dabei!

Von Herzen wünsche ich euch entspannte Feiertage mit euren Lieben und einen guten Start in ein erfolgreiches und gesundes Jahr 2017!
All the best ❤

PS: Letzter Mittwoch-der-offenen-Tür 2016: 21.12.2016 von 16-19 Uhr

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Intimpiercing für Frauen und Männer

Einer der Hauptgründe für Frauen und Männer sich ein Intimpiercing machen zu lassen, ist, dass sie sich mehr Vergnügen für ihr Sexleben wünschen. Aber so aufregend sich das Ganze auch anhört, so missverstanden und gefürchtet sind Intimpiercings leider auch.
Ein Großteil der Menschen, ob sie interessiert an Piercings und Tattoos sind oder nicht, hat zwar Fragen zu diesem Thema, traut sich aber nicht zu fragen – meist aus Scham. über „das Thema“.

Die am häufigsten gestellten Fragen sind:
Wirkt sich ein Intimpiercing positiv auf das Gefühl beim Sex aus oder nicht? Wer hat mehr davon? Mann oder Frau?

Lies weiter, wenn Du endlich Antworten auf Deine Fragen haben möchtest!

Ich fange mit den am häufigsten gestellten Fragen an und von da aus tasten wir uns ganz langsam vor… Also los geht’s!

Mit Funktion oder einfach nur hübsch aussehen?
Ganz offensichtlich gibt es viele Intimpiercings, an die Anatomie von Frauen und Männer angepasst. Und im wahrsten Sinne des Wortes befriedigen die unterschiedlichen Piercings auch unterschiedliche Bedürfnisse.
Einige stimulieren und erhöhen die sexuelle Lust, andere sehen einfach nur einladend für den Partner aus. Beide machen aber ganz bestimmt Lust auf mehr.

Ästhetische Intim-Piercings
Nicht alle Intimpiercings werden durch gut mit Nerven versorgte Bereiche gestochen. Einige Intimpiercings sitzen an Stellen, die hauptsächlich der Dekoration des Körpers dienen. Sie reizen den Träger und den Partner eher durch ihre Attraktivität.

Für Mädels sind diese Piercings eher dekorativ:
Christina Piercing
Innere und äussere Schamlippen, obwohl auch diese ihren Reiz haben können.

Bei den Jungs sind diese Piercings hier nett anzuschauen:
Skrotum Piercing
Guiche Piercing
Frenulum Piercing
Pubic Piercing

Piercings, die Dir auf dem Weg zum Höhepunkt helfen
Unsere Geschlechtsorgane sind die sensibelsten Bereiche unseres Körpers. Sie sind reichlich mit Nerven durchzogen. Wie Du Dir sicher vorstellen kannst, trägt ein Piercing an einer solchen Stelle dazu bei, dass ein Reiz als noch stärker oder stimulierender empfunden wird.

Bei Frauen wird jedes Piercing, das Kontakt zur Klitoris hat ihr Gefühl verstärken, wenn es richtig ausgeführt wurde.

Stimulierende Intimpiercings für Frauen:
Klitoris Piercing
Klitorisvorhaut-Piercing, horizontal oder vertikal
Triangle Piercing – dieses Piercing ist das einzige, dass die Klitoris von der Rückseite stimuliert, spannend!

Bei Männern sitzen die empfindlichen Nervenden entlang des gesamten Penisschafts, aber die meisten sitzen in der Eichel. Daher sind die Piercings, die für Männer am meisten zur sexuellen Erregung beitragen die, die in oder in der Nähe der Eichel sitzen.

Piercings, die für Männer sexuell stimulierend können sein:
Ampallang Piercing
Apadravya Piercing
Dydoe Piercing
Prince Albert

Und wer hat jetzt mehr davon? Männer oder Frauen? Oder beide Partner zusammen?
Die simple Antwort auf diese Frage lautet: Nur zusammen macht’s Spaß!
Die Frau bekommt mehr physikalische Stimulation durch das Piercing. Sowohl das eigene als auch das Piercing des Partners. So hat SIE am meisten von einem Piercing, dass ihre Klitoris stimuliert und bekommt zusätzlichen Reiz durch das Piercing des Partners – beim Vorspiel und während des Liebesspiels.

Richtig eingesetzt können beide gemeinsam beste sexuelle Erfahrungen machen und die besten Orgasmen ihrer Beziehung fühlen.
Dazu gehört aber auch, dass es bei beiden Geschlechtern Menschen gibt, die sich durch das pure Da-Sein eines Intimiercings so angetörnt fühlen, dass ihre Spannung alleine schon deshalb wächst. Also ist nicht nur der physikalische Reiz beim Intimpiercing der, der den Spaß auslöst, sondern auch die Vorstellung kann schon heisse Reize setzen!

Was ist, wenn was schief läuft? Verlier ich das Gefühl?
Beim Piercen gibt es immer das Risiko, dass durch mangelnde Kenntnis der Anatomie, ungenügende Hygiene oder Fehler bei der Pflege eine Infektion entsteht und daraus Folgen zurückbleiben. Das kann z.B. eine Schädigung der empfindlichen Nervenden sein.
Du kannst zu einer problemlosen Abheilung Deines Piercings betragen indem Du Dich an die Pflegeempfehlungen Deines Piercers hältst und Dein Piercing regelmäßig gründlich reinigst.

Wenn Du Dein Piercing einige Jahre trägst, kann es passieren, dass Du Dich „daran gewöhnst“ und die Empfindlichkeit dadurch etwas geringer wird. Das kann bei Mann und Frau passieren. Es gibt verschiedene Wege das Gefühl wieder herzustellen. Frag einfach Deinen Piercer, welche Möglichkeiten es gibt!

Wie Du ein Piercing-Unglück vermeidest
Das Einsetzen von Intimpiercings kann völlig problemlos verlaufen, wenn Du Dich vorher informierst und Deine Hausaufgaben erledigst! Hier sind einige Tips wie Du Probleme vermeidest:
Suche nach einem Piercer, der bekannt dafür ist, gute Piercings zu stechen. Frag dazu Deinen Freundeskreis, lies in Foren nach, schau Dir die Internetseite des Piercers an.

Wenn Du meinst, den richtigen Piercer gefunden zu haben:
Geh hin und lass Dir bei der Gelegenheit auch den Arbeitsplatz und das Material zeigen: Ist alles sauber und ordentlich? Ein guter Piercer nimmt sich gerne auch vor dem Piercen die Zeit um mit Dir über Deinen Wunsch zu sprechen.

Ein Profi wird kein Problem damit haben, wenn Du nochmal nach Hause gehst, bevor es dann wirklich zur Sache geht!
Checkt er schon mal, ob Deine Anatomie geeignet ist? Empfiehlt er Dir eventuell ein anderes Piercing, das für Dich besser geeignet ist? Kannst Du verstehen, was er Dir erzählt?
Der Anatomie-Check ist die Basis für ein gutes Intimpiercing, denn Du möchtest wirklich kein schlecht sitzendes Intimpiercing!
Dabei sollte es natürlich zu keiner Zeit unangenehme oder übergriffige Moment geben, die Dich unwohl fühlen lassen!

Beim Pflegen musst Du echt ein Pingel sein
Wie Du hoffentlich weisst, braucht jedes Piercing gründliche Pflege während es heilt.Je nachdem welches Intimpiercing Du bekommst, kann das bis zu mehrere Monate betragen!

Wenn Du mit Deinem Piercer sprichst, sollte er Dich aufklären, wie lange die Verheildauer Deines Piercings voraussichtlich sein wird und wie Du es während dieser Zeit pflegst. Im besten fall bekommst Du schriftliche Pflegehinweise mit, damit Du zuhause nochmal in Ruhe nachlesen kannst, falls Du etwas vergisst.
Ein guter Piercer bietet eine Rufnummer, unter der Du ihn jederzeit erreichen kannst, falls Du Probleme oder Fragen entwickelst. Ein Kontrolltermin nach ein paar Tagen ist nicht zwingend nötig, aber ebenfalls ein guter Service um Dir Sicherheit zu geben.

Meine Zusammenfassung

Leider haben viele junge und ältere Menschen immer noch Scham über das Thema Intimpiercing zu sprechen. Das ist wirklich schade, denn sie können Lockerheit und noch mehr Spaß bei der schönsten Sache der Welt bringen – in jedem Alter.
Auch wenn es sicherlich nicht einfach ist, mit einem völlig fremden Menschen über so etwas Persönliches wie ein Intimpiercing zu sprechen, sollte ein guter Piercer professionell mit Dir über die Anatomie sprechen und Dir bereits durch seine gute Fachkenntnis die Angst nehmen.
Gute Beratung bezüglich der Risiken und einer guten Pflege sind ganz wichtig und gehören bei einem guten Studio zur Basis für jedes Piercing. Denn Du möchtest wirklich keine Entzündung, sondern Spaß mit Deinem neuen reizenden Schmuck!

Ich hoffe, dass ich Dir mit diesem Artikel einige Fragen beantworten konnte!

Wenn Du noch Fragen hast oder selbst gerne mal schauen lassen möchtest, ob Du für ein bestimmtes Intimpiercing geeignet bist, kannst Du mir gerne eine E-Mail schreiben (nutze hier für einfach mein Kontaktformular) oder mittwochs zwischen 16 und 19 Uhr zu mir ins Studio kommen.

Jenny – Piercerin bei Black Tide Tattoo Bottrop, Studio für exklusives Piercing

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